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Sinkende Mitgliederzahlen bei erheblicher Kostensteigerung

Der Weg alles Irdischen

In den vergangenen Jahren und auch kürzlich mussten viele Wirtschafts-Unternehmen wegen der allgemeinen Kostenentwicklung und falscher Entscheidungen der Vorstände und des Managements, mit anderen Firmen fusionieren oder aber in die Insolvenz gehen.

Ein anderer Grund, weshalb Vereine oder Clubs aufgelöst
werden, ist oft auch die geringe Mitgliederzahl und ein
mangelndes Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit im
Verein. Diesen Weg mussten in der Vergangenheit auch
Amateurfunk-Vereine gehen, wie z.B. der  Deutsche
Funk Verband e.V.   (DFV e.V.) die  Aktivitätsgruppe-
Wolfsburg-Gifhorn e.V.   (AWG e.V.)  die  Interessen-
Gemeinschaft der   Funkamateure in Hilfsorganisa-
tionen e.V., in Deutschland  (IG-FIH e.V.),  der  Belgium-
Digital-Modes-Club (BDM)  und auch der  Digital-
Modes-Club (DMC), die nun Amateurfunk-Geschichte
geworden sind.
 
Auch der Förderverein Amateurfunkmuseum e. V. (AFM)  hat, wie man im Funk-Telegramm, 06/2016 auf Seite 7, rechts oben lesen kann, auf seiner Jahreshauptversammlung 04/2016  im Jahresbericht des Vorstands, über große  Probleme des Vereins berichtet. Insbesondere seine finanziellen Schwierigkeiten, die innerhalb kurzer Zeit in die Zahlungsunfähigkeit führen können, wenn nicht entschieden und nachhaltig gegengesteuert wird und neue Geldquellen erschlossen werden. Man hofft auf edle Spender. 

(Quelle:https://www.amateurfunkmuseum.de/actuell02.html)

Angespannte Finanzen der IARU Region 1

Der Präsident der IARU Region 1 - Don Beattle, G3BJ, hatte im Juli 2017, in seiner Eröffnungsrede zur HamRadio geradezu gefleht, dass sich mehr Funkamateure in und für die IARU engagieren sollten. In einem Papier zur IARU-Konferenz im September hatte er kürzlich auf die extrem angespannte Situation bei den Finanzen der IARU hingewiesen.

Quelle: Funktelegramm 09/2017- Seite 6, links (IARU gegen EURAO)

(Artikel gekürzt:  DD6NT) 

Senioren verlassen oft ihren Club

Ein betrachtenswerter Aspekt, den die Amateurfunk-Vereine auf keinen Fall unterschätzen sollten, ist die Tatsache, dass bei vielen Club-Mitgliedern und besonders in der Gruppe der Senioren, oft auch finanzielle Probleme in der heutigen Zeit auftauchen und den Grund für den Austritt aus einem Verein darstellen.

Potenzielle Kandidaten für einen in Zukunft erfolgenden, möglichen Austritt aus dem Verein können sich die Vorstände selbst in der eigenen Buchhaltung ihres Vereins ansehen und sich hier besonders auf die Mitglieder konzentrieren, die den Jahresbeitrag schon jetzt in monatlichen Raten begleichen, weil es ihnen schwer fällt den Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft, in einem Stück aus der Tasche zu ziehen.

Die Vorstände der Vereine sollten sich auch einmal überlegen, wenigstens den Vereinsmitgliedern der Gruppe, der über 65-jährigen Senioren, einen vergünstigten Jahresbeitrag zu gewähren. Fast 100.- Euro Mitgliedsbeitrag jährlich, können sich z.B. Ruheständler mit niedrigen Renteneinkünften, oft nicht mehr leisten.

Hier sind die Amateurfunk-Vereine zum Handeln aufgefordert, wenn man diese altgedienten Mitglieder nicht vorzeitig durch deren Austritt verlieren will. Das Verbuchen eines Mitgliedsbeitrags von 50% ist mehr, als wenn das Mitglied kündigt und die Einnahme in der Vereinskasse dann Null ist, weil man schon wieder ein aktives Mitglied verloren hat.

(Quelle: Auszugsweise von Hans-Gerhard, DK3JB /
Funktelegramm 04/2017 Seite 13)

 

Mitgliederschwund und Kostenexplosion

Die Situation der Clubs und Vereine in der deutschen Amateurfunk-Landschaft ist die, dass die Mitglieder in manchen Clubs oder Vereinen nur als zahlungspflichtige und ansonsten aber unmündige Bürger angesehen werden.

Die Vorstände in den Clubs und Vereinen überwachen oft nicht mit der erforderlichen Sorgfalt die finanzielle Entwicklung im Verein und vergessen die Ausgabenbremse anzuziehen, wenn noch Zeit dafür da ist.

Leder aber erkennen viele Funktionäre in den Clubs oder Vereinen erst viel zu spät ihre Situation, nämlich dann wenn das Geld schon alle ist oder noch schlimmer, wenn man das Geschäftsjahr sogar mit Verlusten abschließt.  Jetzt gehört der Verein auf den Prüfstand.

Die Reaktionen der Mitglieder reichen von Verwunderung, über Kopfschütteln, bis zum Austritt aus dem Verein. Bei einer stark sinkenden Mitgliederzahl, aber immer höher steigenden Kosten und einer starken Anhebung der Mitgliedsbeiträge, ist das Ende der  “Fahnenstange“  bald erreicht.

Der Knackpunkt des Ganzen befindet sich genau an der Stelle, an der die Mitgliederzahl so stark abgesunken ist, dass es den wenigen im Verein oder Club verbleibenden Mitgliedern, bei den in die Höhe schnellenden Ausgaben, nicht mehr möglich ist, die erforderlichen Finanzmittel aufzubringen, die für die Erhaltung der Funktionen des Vereins und für eine Weiterführung in unveränderter Weise erforderlich sind.

(Quelle:  DD6NT)

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