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Mitgliedschaft im Verein - oder nicht organisiert . . .

Club und Verein  -  Ja oder Nein  

Viele Funkamateure sind in einem Club oder Verein organisiert und viele Andere nicht. Die Vereine und Clubs werben mit der Vertretung der Interessen der Funkamateure, oder auch mit der Interessenvertretung der deutschen Funkamateure, oder als demokratische Vertretung aller Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland. Das solche Aussagen nicht den Tatsachen entsprechen, kann man sehr schnell feststellen, weil nicht einmal die Hälfte aller deutschen Funkamateure, in den Clubs oder Vereinen organisiert sind.

Hier repräsentieren die angegebenen Mitgliederzahlen nur ein Wunschdenken der Vorstände dieser Vereine. Man kann sehr schnell, an der oft hohen Anzahl der ausgetretenen Mitglieder, wenn man diese nach den Gründen für ihren Austritt befragt, eine große Unzufriedenheit bei vielen Dingen in den Vereinen oder Clubs erkennen. 

In der Hauptsache richtet sich die Kritik der Mitglieder, oder auch der ehemaligen Mitglieder, die  bereits gekündigt haben, gegen die Vorstandsmitglieder des Vereins oder Clubs. Es ist nicht verwunderlich, wenn immer mehr Mitglieder einen Verein oder Club verlassen, weil ja der Vorstand, sich in erster Linie nicht mit der Umsetzung, neuer und moderner, aber vor allen Dingen auch realisierbaren, innovativen Amateurfunk-Projekten beschäftigt, was ja die Hauptaufgabe des Vorstandes eines Amateurradioclubs wäre.

Es ist daher nicht verwunderlich, wenn m.E. vielen DARC-Mitgliedern die ständigen Neugründungen von weiteren GmbHs und der Ankauf von Immobilien durch den Verein missfällt.

Viele Mitglieder müssen die Feststellung machen und in ihrer Machtlosigkeit mit ansehen, dass sich der Vorstand (zur wohl eigenen Existenzsicherung) wahrscheinlich in Erwartung einer lukrativeren Zukunft, (falls der Club oder Verein zukünftig "den Bach" runter geht),  dem Auf- oder Ankauf von Immobilien im Hotelgewerbe zuwendet. So wie es ja bereits auch schon in der Vergangenheit, von Nils Schiffhauer, DK8OK, in einem Artikel im Funk-Telegramm (Ausgabe 07/2019 - Seite 31)  kritisiert wurde.

In Deutschland gibt es etwa  62.700 Funkamateure, davon betreiben weit mehr als  50 %, dieses schöne Hobby in ihrer Freizeit als "nichtorganisierte Funkamateure". Im März 2019, waren z.B. 48,43% der deutschen Funkamateure Mitglied im DARC. Die Mehrheit der deutschen Funkamateure ist also nicht Mitglied im DARC e.V.  

(Quelle: Nachrichten-Archiv DD6NT) 

 

EURAO jetzt seit 2019 in der ITU

Die offene globale Amateurfunkgemeinschaft

Europäische Radioamateur Organisation (Spanien)

Quelle: https://www.itu.int/online/mm/scripts/gensel11?_sect=R

Fachpresse und Gedankenaustausch

Wer in seiner Freizeit als Funkamateur tätig sein will, braucht dazu heute keinen Amateurfunkverein mehr. Fachzeitschriften für Funkamateure gibt es in fast jedem guten Zeitschriftenfachgeschäft, etwa das Magazin  “Funkamateur“,  oder im Abo das Magazin  “Funk-Telegramm“  und um sich mit Funkfreunden zum Gedankenaustausch zu treffen, kann man sich als  “nichtorganisierter Funkamateur“  (ohne Vereins-zugehörigkeit), auch in jedem Restaurant auf ein Glas Bier verabreden, ohne Mitglied im Ortsverband eines Vereins zu sein.

Anzahl der Funkamateure 

Von den etwa 62.700 deutschen Funkamateuren, sind über 
50% in keinem Club registriert, also nichtorganisierte
Funkamateure.

Diese Funkamateure sind aus einer Vielzahl von Gründen nicht oder auch nicht mehr in regionalen Amateurfunk-Clubs organisiert und bringen durch ihre Nicht-Mitgliedschaft, ihr Misstrauen zum Ausdruck.

Nach aktuellen statistischen Angaben der BNetzA vom 01.06.2020, lag die Zahl der Individualrufzeichen (Zahl der Funkamateure, nicht die Zahl der ausgegebenen Rufzeichen) in der Bundesrepublik Deutschland bei 62.736 Personen. Die Anzahl der von der BNetzA, erteilten Rufzeichen (Call´s) ist wesentlich höher, da ja Funkamateure auch im Besitz mehrerer Rufzeichen sein können (z.B. Ausbildungs-, Relais-, Clubstations- , Sonder- und verkürzte DX-Rufzeichen). 

Quelle: Funktelegramm 03/2019, Seite 2, links, unten
und Funktelegramm 01/2020, Seite 2, links, unten  
(Statistik der BNetzA vom 01.02.2019/01.12.2019)  

Versendung von QSL-Karten

Viele Funkamateure versenden daher in der heutigen Zeit, ihre QSL-Karten direkt, oder auf die modernste Art, auf elektronischem Wege, in eigener Regie in unterschiedlicher Art und Weise, wie z.B. auch über  "eQSL.cc".  Diese Versandart ist kostenlos und geht auch viel schneller, als über die einzelnen regionalen Amateurfunk-Clubs, die dann die QSL-Karten durch ihre QSL-Bureaus vermitteln.  (Man darf aber für  "eQSL.cc"  eine Kleinigkeit, in Form einer Spende beisteuern)

Die Beförderung der QSL-Karten durch  “eQSL.cc“  erfolgt als Datei über das Internet und die gewünschte QSL-Karte, kann dann vom Empfänger selbst ausgedruckt, oder auf dem PC in einem Ordner abgespeichert werden und man braucht auch keine großen Mengen an Schuhkartons mehr, voll mit QSL-Karten, in Schränken oder Regalen zu stapeln. Man spart auf diese Weise Platz und auch viel Geld für die Herstellung und den Druck von Papier-QSL-Karten.

Jeder “nichtorganisierte Funkamateur“ (ohne Vereinszugehörigkeit), hat die Möglichkeit die Bestätigung seiner QSOs durch den Versand seiner QSL-Karten, über  “eQSL.cc“  kostenlos abzuwickeln. Man benötigt dazu keine QSL-Vermittlung von irgendeinem Club oder Verein. Wer ein elektronisches Logbuch führt, kann seine eQSL-Vermittlung auch auf Automatik einstellen und man ist immer 100% QSL.

DARC-Beitragserhöhung ab 2021 plus 6% 

Auch den in den nächsten Jahren für Club-Mitglieder zu erwartenden, immer stärker steigenden Mitgliedsbeiträgen, braucht man sich als  “Nicht-Mitglied“  nicht mehr zu unterwerfen, weil man nicht mehr an eine neue Beitragsanpassung, angepasst werden kann.

Der Jahresbeitrag für DARC-Mitglieder, wird ab dem 01.01.2021 z.B. in der Gruppe 01 (um ca. 6%), auf  105.-- EUR angehoben.

Wer zusätzlich den Service der DARC QSL-Service GmbH, in Anspruch nehmen will, ist dann für die Vermittlung, Beschriftung mit den QSO-Daten und dem Druck von z.B. 1.000 Stck. QSL-Karten p.a. mit weiteren 79.— EUR und bei 2.000 Stck. p.a. mit 149. – EUR dabei. Bei diesen Rechen-Beispielen* addieren sich die Kosten z.B. in der Gruppe 01, für DARC-Mitglieder, auf  184. – EUR p.a. bzw. 254. – EUR p.a.  

(nur mit ADIF-Upload der QSO-Daten) 
 

In Erinnerung, etwa an das Jahr 2013 oder 2014, hier zahlte ein DARC-Mitglied noch  72. – EUR Jahresbeitrag

(*) Beispielrechnung für die Beitragsgruppe 01, bei der DARC QSL-Service GmbH, sind auch andere Abos, zu anderen Preisen möglich. 

(DARC QSL-Service GmbH. - Preisliste)

Sinkende Mitgliederzahlen

Viele Clubs mussten schon in der Vergangenheit und müssen aber auch in diesen Tagen, mit erheblichen Mitglieder-Verlusten kämpfen. Begründet ist diese Tatsache oft durch eine von den Vorständen vollzogene, verschwenderische Vereinsführung, mit einer groben Vernach-lässigung in der vorausschauenden Überwachung der finanziellen Entwicklung im Club, die zur Verärgerung der Mitglieder und im weiteren Verlauf, zu einer erneuten Kündigungswelle führt. Weil aber auch die Altersstruktur der Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von oft über 65 oder 70 Jahren angesiedelt ist, verlieren die Clubs dadurch jährlich auch ungewollt viele Mitglieder.

Altersstrucktur der Funkamateure

>>>Tabellen<<<

(Quelle: BNetzA)

Gestörte Finanzen

Die Mitgliederverluste verursachen auch starke finanzielle Einbussen in Form von ausbleibenden Mitgliedsbeiträgen und es wird von den Vereinen zum Teil durch starke Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge der Versuch unternommen, die Verluste aufzufangen. Das Resultat dieser Maßnahmen, sind weitere unzufriedene Mitglieder und weitere Austritte. Allein in einem Monat, im November 2019, ist die Zahl der insgesamt in Deutschland zugelassenen Amateurfunkrufzeichen weiter stark um 348 von 72.032 auf 71.684 gefallen. Die Zahl der Individualrufzeichen beträgt am 01. Dezember 2019, aktuell 63.267 Funkamateure. (minus 356). Quelle: DK1MC

Vorschläge der Mitglieder

Statt zu versuchen einen Verein durch Umstrukturierungen im Finanzhaushalt auf eine gesunde Basis zu stellen und die Verbesserungsvorschläge der Mitglieder anzuhören, werden solche Vorschläge, in den meisten Fällen als zu aufwendig angesehen und verworfen. Es ist ja auch viel einfacher und bequemer, einfach die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen und alles Andere so zu lassen, wie es immer war.

(s.h. Jahres-Beitrag) (s.h. [email protected])

(Quelle: Nachrichten-Archiv DD6NT)

Copyright © 2007 by DD6NT


Geldvernichtungsmaschine zur Vernichtung der DARC - Mitgliederbeiträge gefunden

Dem DARC ist es nun nach längerer Suche doch noch gelungen, eine neue Geldvernichtungsmaschine zur Vernichtung der Mitgliedsbeiträge zu finden. Leider haben sich auch die Warnungen der Zweifler voll bestätigt:

Der DARC e.V. hat mit seinem Hotelkauf (Hotel Stadt Baunatal GmbH) nun das ganz große Los gezogen.....

Sicherlich hat Corona keiner vorhersehen können, dennoch, auch das nahe VW-Werk, von dem ja so viele sichere Kunden für das DARC e.V. - Hotel Stadt Baunatal kommen sollten, soll schon länger schlecht da stehen, da es von den Umstrukturierungsmaßnahmen aus der Vergangenheit und auch jetzt noch zusätzlich, durch die im VW-Werk, kürzlich neu beschlossene Umstellung der Produktion, auf E-Autos besonders betroffen ist. Das wussten sicherlich auch die ehemaligen Eigentümer schon länger . . . .

Ohne Gäste über mehrere Monate wird sicherlich in diesem Jahr, beim DARC-Hotelbetrieb ein dickes Minus heraus-kommen.

Das Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten" hat sich mal wieder bewahrheitet. 2020 wird finanziell also ein unerfreuliches Jahr für den DARC werden.

(Quelle: Magazin Funktelegramm - 05/2020 Seite 3)
(Copyright © by DM2FDO - Redaktion QSLonline.de)

DARC Hotelkauf - wohl ohne vorher nachzudenken . . . ?

Eine andere Frage die sich hier aufdrängt und ganz offensichtlich auf dem Tisch liegt, ist wohl der Gedanke, ob es überhaupt innerhalb eines eingetragenen Vereins, gesetzlich vereinbar ist, wenn man wie hier die Gemeinnützigkeit des Vereins beansprucht und kauft dann einfach ein Hotel, was ja ein Geschäft mit kommerziellem Charakter darstellt.

Ein Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit darf sich grundsätzlich auch ein Hotel kaufen. Doch es gibt hier auch Gesetze und Vorschriften die einer Beachtung wert sind. Dieser Verein darf dann die Zimmer, natürlich nicht an Geschäftsleute oder an eine Familie als Ferienwohnung vermieten. Der Verein darf dann im Sinne seiner Gemeinnützigkeit diese Zimmer nur an Pflegebedürftige, betreute Personen, Behinderte oder aber auch z.B. für Rollstuhlfahrer vermieten. Zu diesem Zweck, müssten aber dann schon vorher alle infrage kommenden Zimmer und das Hotel, barrierefrei umgerüstet werden, wobei die Arbeiten dann auch noch größere Summen verschlingen dürften.

Für einen Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit ist es aber meistens auch nicht gestattet ein im Hotel befindliches Restaurant zu betreiben um die Gäste zu beköstigen. Hier müsste das Restaurant dann von einem anderen Besitzer, Inhaber oder Pächter betrieben werden, weil das Restaurant ein kommerzielles Unternehmen, mit Gewinnpotenzial darstellt. Das verbuchen der eingenommenen Gelder aus der Verpachtung des Restaurants ist eine andere Sache und man muss fragen, was das Finanzamt Kassel zur Vorgehensweise des DARC sagt.

Selbst wenn vor dem Finanzamt alles rechtens ist, das vermeintliche große Geschäft aber trotzdem wegen der großen Probleme mit ausbleibenden Hotelgästen für längere Zeit, in einem riesigen Berg von Schulden endet. Hier sollten die Mitglieder auf der Hut sein und aufpassen, dass man nicht im ungünstigsten Fall, die Mitglieder des Vereins in die Verantwortung nimmt, um zur Tilgung des Schuldenbergs mit beizutragen.

Grundsätzlich ist der eingetragene Verein, eine juristische Person die aber aus normalen Menschen besteht und daher nur als Verein für eine Tilgung auftretender Verbindlichkeiten zuständig ist. Wenn aber die Schulden ganz oder auch nur teilweise vom Verein (der juristischen Person) getilgt werden können, hat der Verein dann kein Kapital mehr um die Schulden komplett auszugleichen.

In einem solchen Fall kann der Verein von seinen Mitgliedern eine Spende verlangen oder aber auch einfach den Mitgliedsbeitrag erhöhen. Wenn dann das Geld immer noch nicht reichen sollte, kann der Verein eine weitere Beitragserhöhung beantragen.

Das könnte dann unter Umständen für jedes einzelne Vereins-Mitglied des DARC, sehr teuer werden.
(ohne juristischen Anspruch)

(Copyright © 2020 by Nachrichten-Archiv DD6NT)

Neues Geschäftsmodell für den DARC e.V. in Baunatal ?

Um aus der größten, neu aufkommenden Finanzkriese des DARC, vieleicht doch noch einen glimpflichen Ausweg zu finden, könnte man ja m.E. im ganzen DARC-Hotel bestimmt sehr gut Flüchtlinge unterbringen.

Das bringt pro Tag und Flüchtling etwa 35.-- EURO. Das Ganze dann mal 37 Doppel-Zimmer und 14 Einzel-Zimmer, sind zusammen 88 Betten , ergibt dann 3.080.-- Euro pro Tag und pro Monat 92.400.-- EURO und pro Jahr dann:

1. 108. 800.-- EURO (über 1,1 Mill.) von Sozialamt.

Und der Rubel rollt unaufhörlich weiter. Also eine äußerst sichere Einnahmequelle. Wenn man dann mit dem Sozialamt Baunatal, einen Vertrag mit der Garantie, von 90 Prozent Auslastung des Hotels über 10 Jahre abschließt.

Vielleicht ist der DARC doch nicht so dumm wie alle denken

und der Hotelkauf entpuppt sich m.E. für die Baunataler,

als die beste Kapitalanlage der vergangenen Jahrzehnte.

(Copyright © 2020 by Nachrichten-Archiv DD6NT)

Info: DARC Hotel Stadt Baunatal GmbH. - Beispiel

Umsetzung einer Meldung von RTL West und RTL TV, über die Kölner CDU-Politikerin, Andrea Horitzky, Besitzerin des “Hotel zum Bahnhof“, mit dazu gehörender Gaststätte in Köln-Delbrück. Die Stadt Köln hatte fast 40 Hotels angemietet um Flüchtlinge unterzubringen.
(Quelle: RTL West – RTL TV)

Der DARC e.V. und seine Nebenbetriebe. (von DL4NO)

LINK: zur Website von DL4NO und den Informationen

(Copyright © 2020 by Alexander von Obert - DL4NO)

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