Was ist PLC, Powerline oder Smart Meter

Gestörte Funkdienste und Radiosender

Die Normen und Gesetze werden immer häufiger von den Lobbyisten manipuliert und eine Änderung davon betrifft "Das Internet aus der Steckdose". Die Datenübertragung dieser Geräte (Powerline / PLC oder Smart Meter) geschieht durch digitale Signale unterschiedlicher Frequenzen die in die Stromleitungen im Haus eingespeist werden. Leider sind aber die Kabel und Leitungen der Stromversorgung einer Hausinstallation (230 Volt Netz), nicht für die Datenübertragung geeignet, da stromführende Leitungen, im Gegensatz  zu einer Übertragung durch  “DSL“, nicht abgeschirmt sind.
 
Quelle: Anfrage an die Europäische Kommission zur Feststellung von Grenzwertüberschreitungen im praktischem Betrieb beim Endverbraucher durch Powerline-Modems.  >>>Anfrage<<<

Gestörter Amateurfunk 

Die eigene Wohnung wird durch diese Technologie zu einer "Sendeanlage" die unkontrollierte und störende Funkwellen in die Umgebung abstrahlt. Diese  “Sendeanlagen“  können Funkdienste, wie  Polizeifunk, Feuerwehr, Rettungsdienste und natürlich auch den Amateurfunk usw. erheblich stören und damit im schlimmsten Fall ein Eingreifen der Rettungsdienste unmöglich machen. Internationale Rundfunkstationen auf Kurzwelle, werden bei uns nicht mehr empfangbar sein und Funkuhren finden wegen der hohen Störpegel, keinen Zeitzeichensender mehr. In bestimmten Gegenden Deutschlands, ist die Ausübung des Amateurfunk-Hobbys sogar schon ganz unmöglich geworden.

Vernachlässigung der Messungen 

Leider befassen sich die Amateurfunk-Vereine oder Clubs nicht mehr intensiv mit dieser Art der Störungen, obwohl es ihre ureigenste Aufgabe wäre, sich auf die Freihaltung der Frequenzen zu konzentrieren und sich als Interessen-Vertretung ihrer Mitglieder, mit dieser Aufgabe vordringlich zu beschäftigen. Die Vereine unterlassen es, in Berlin, die dafür Verantwortlichen in den entsprechenden Ministerien, zum Handeln aufzufordern. Hier fühlen sich die Club-Mitglieder von ihren Vorständen, schändlich im Stich gelassen und fragen sich, warum man dafür noch Beiträge bezahlen soll. 

EMV-Störungen:  "Ein Rechtsanspruch auf ein störungsfreies elektromagnetisches Umfeld besteht nicht", sagt glasklar die Bundesregierung. 

Quelle: Funktelegramm  2/2017, Seite 38, Mitte 
(Kommentar von Nils Schiffhauer, DK8OK) 

Quelle:   https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2016/18-10367.pdf?__blob=publicationFile&v=6                   

Rechtswidriges EMV-Gesetz mit unzulässigem Zusatz  .  .  .

Petition zur Verfahrensanweisung und Arbeitsanweisung
der Bundesnetzagentur für die Bearbeitung elektro-
magnetischer Störungen.
                                                                              
Quelle: Die Petition ist publiziert auf der Website:
Karl Fischer Amateurfunkstelle DJ5IL
Friedenstr. 42  /  75173 Pforzheim
http://cq-cq.eu/stoer2017pet.pdf  

Die Hauptsache der Rubel rollt

Die Industrieunternehmen haben ein großes, finanzielles Interesse daran, die noch gültigen Strahlungsgrenzwerte um das 20.000-fache anzuheben.  Die Störungen, die hier zusätzlich durch die geforderte Leistungserhöhung auftreten werden, sind vorhersehbar und auch durch Messprotokolle aus dem Ausland,  (HB+OE)  mehrfach dokumentiert und bewiesen  (z.B. BAKOM*).

Zum Wohle der Energieerzeuger

Die nächste Überraschung kommt für alle Haushalte in Deutschland jetzt per Gesetz auf uns zu. Die gesamte deutsche Stromzähler-Landschaft wird durch intelligente Stromzähler, sogenannte   “Smart Meter“  ersetzt, die in der gleichen störenden Funktionsweise arbeiten, wie ein PLC oder Powerline-Modem. Die Umstellung auf die neuen Smart-Meter, wird zwangsweise durchgeführt und duldet keinen Widerspruch der Bevölkerung. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie,  hat die deutschen Bundesbürger einfach entmündigt und ihnen jedes Vetorecht genommen. Die Frage ist nur, was der Europäische Gerichtshof dazu sagt. Der Bundesbürger wird nicht gefragt und es wird jedem Bürger dieses Landes auch die Möglichkeit genommen, zu diesem Vorhaben mit   “Ja“  oder  “Nein“   darüber abzustimmen ob man diese Störgeräte haben möchte oder nicht. Das Schönste kommt wie immer zum Schluss, die Störschleudern  “darf“  jeder Haushalt / Bundesbürger selbst bezahlen, aber dafür hat man auch keinen Nutzen. Auch der Datenschutz hat erhebliche Bedenken dazu geäußert.

Verbraucherzentrale Bundesverband

Der Verbraucherzentrale Bundesverband spricht sich dafür aus, das Vetorecht des Mieters unbedingt beizubehalten und damit dessen Mündigkeit zu erhalten.

Der vzbv begrüßt die Streichung der Einbauverpflichtung für Neubau und Sanierung in den vorgelegten Eckpunkten des Bundeswirtschaftsministeriums. Aus Verbrauchersicht gehe das aber noch nicht weit genug. Der vzbv fordert, den Zwang zum Smart-Meter Einbau für alle Haushalte sowie intelligenter Messsysteme ab einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh zurückzunehmen.

„Die neue ‚intelligente Infrastruktur‘ bringt für die Mehrzahl der Stromverbraucher mehr Kosten als Nutzen. Eine Modernisierungsoffensive in Deutschlands Kellern darf nicht per Zwang und auf Kosten der Verbraucher verordnet werden“, sagt Marion Jungbluth, Leitung Team Energie und Mobilität des vzbv. Anstelle einer Zwangsbeglückung solle daher auf Freiwilligkeit gesetzt werden. Darüber hinaus sei das Potenzial der Vernetzung auf Haushaltsebene für die Hebung von Effizienzpotenzialen auf der Netzebene gering.  (VZBV)

(Zusammenfassung von DD6NT – 
t.w. stark gekürzt oder ergänzt)

(Quelle:  uni-duisburg-essen.de, Verbraucherzentrale/bv, Offener Brief an BMWi / von Karl Fischer - DJ5IL)

Quellen: 
http://cq-cq.eu/DJ5IL_Offener_Brief.pdf 
http://www.vzbv.de/dokument/kein-smart-meter-zwang
http://www.ets.uni-duisburg-essen.de/download/public/Khadour_Diss.pdf

 

* Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ist eine Schweizer Behörde. Für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ist die Bundesnetzagentur ( BNetzA zuständig.  (DD6NT)

 

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