Reichweite

Ausbreitung der Kurzwellen

Die Reichweite der Funksignale

Die Reichweite der Aussendungen von Funksignalen
im Kurzwellenbereich (KW), die von einer
Amateurfunkstation ausgesendet werden, ist von
mehreren physikalischen Faktoren abhängig.

Hier ist im Besonderen, die Wechselwirkung zwischen
der Sendeleistung des Senders und dem Wirkungsgrad
der Antenne von Bedeutung.
 
Wenn ein Sender mit grosser Sendeleistung an einer
Antenne mit schlechtem Wirkungsgrad betrieben wird,
wird die Reichweite der Aussendung nicht so effektiv
sein, als bei einem Sender mit kleiner Sendeleistung,
aber an einer Antenne mit einem sehr hohen
Wirkungsgrad. Man kann bereits schon hier erkennen,
dass eine gute Antenne der beste Verstärker ist.
              
Ein Anderes, sehr wichtiges Detail bei der Ausbreitung
der Funkwellen auf dem Weg um die Erdkugel, ist
die Stärke der Ionisierung der "F-Schichten" in grosser
Höhe (200-400 Km), der Ionosphäre, von der die KW-
Sendesignale zurück zur Erdoberfläche reflektiert werden.
Die Nutzung der "F2-Schicht", ist Tag und Nacht möglich.
 
Man muss dazu wissen, dass es aber noch die "D", "E"
und die "F1-Schicht" gibt, diese Schichten sind nur auf
der Tageshalbkugel vorhanden und können daher auf der
Nachthalbkugel, nicht für unser Hobby genutzt werden.
 
Grosse Reichweiten, der Aussendungen einer KW-
Amateurfunkstation entstehen also durch die Reflexionen
des Sendesignals zwischen der Erdoberfläche und der
Ionosphäre (dem sogenannten "chordal hop"),
wobei die Funkwellen durch die mehrfache Spiegelung
auf dem Weg um den Erdball, eine sehr grosse Entfernung
überbrücken können.
 
Daher hat man bei diesem technisch doch sehr
anspruchsvollen Hobby, als Funkamateur die Möglichkeit,
mit anderen Funkamateuren, die auf der entgegengesetzten
Seite der Erde wohnen, eine Funkverbindung herzustellen.
(Quelle: DD6NT)
 

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