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Seltene Körperentzündung - aufgetreten mit SARS-Cov-2 Impfung mit mRNA Impfstoff

Medienbericht: Seltene Körperentzündung nach Corona-Impfung - die "EMA" prüft Zusammenhang

05.Sep.2021 - 09:45 h

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat erklärt, sie prüfe derzeit das Risiko einer Körperentzündung im Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Einem Medienbericht zufolge hatte ein 17-jähriger Teenager aus Dänemark nach der Impfung ein Multisystem-Entzündungssyndrom entwickelt.

Das Sicherheitsgremium der European Medicines Agency (Europäischen Arzneimittel-Agentur - EMA) hat mitgeteilt, dass es derzeit einen Bericht über einen dänischen Jugendlichen untersucht, der an einem Multisystem-Entzündungssyndrom (MIS) erkrankte. Dem Bericht zufolge hat sich der 17-jährige Junge mittlerweile vollständig erholt. Die EMA erklärte, dass die Erkrankung gemeldet wurde, nachdem der Junge den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer erhalten hatte. In dem Bericht heißt es:

"MIS ist eine ernste entzündliche Erkrankung, die viele Teile des Körpers betrifft und zu deren Symptomen Müdigkeit, anhaltendes hohes Fieber, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Brustschmerzen und Atembeschwerden gehören können. MIS wurde bereits als Folge einer COVID-19-Erkrankung gemeldet."

In dem Bericht heißt es weiter, MIS sei "selten" und "die Inzidenzrate vor der COVID-19-Pandemie lag nach Schätzungen aus fünf europäischen Ländern bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren bei etwa zwei bis sechs Fällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr und bei Erwachsenen im Alter von 20 Jahren oder älter bei unter zwei Fällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine Änderung der derzeitigen EU-Empfehlungen für die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen".

Nach Angaben der EMA wurde die Erkrankung zuvor bei Menschen nach einer COVID-19-Infektion gemeldet, die nicht mit Impfstoffen in Verbindung stand. Der 17-jährige Däne hatte jedoch keine solche Vorgeschichte. Einem Bericht von Reuters zufolge sagte ein Sprecher von Pfizer:

"Es ist wichtig zu verstehen, dass eine sorgfältige Bewertung von MIS läuft, und es wurde nicht festgestellt, dass mRNA-COVID-19-Impfstoffe MIS verursachen."

Bis zum 19. August wurden im Europäischen Wirtschaftsraum fünf Fälle von MIS nach einer Corona-Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer gemeldet, während jeweils ein Fall mit den Impfstoffen von Johnson & Johnson und Moderna gemeldet wurde, so die EMA. Die von den US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) und Pfizer auf einer Sitzung am Montag veröffentlichten Sicherheitsdaten enthielten keine Fälle von MIS bei denjenigen, die den Impfstoff erhalten hatten.

Die EMA wies darauf hin, dass sie

"alle Angehörigen der Gesundheitsberufe auffordert, alle Fälle von MIS und andere unerwünschte Ereignisse bei Personen, die diese Impfstoffe erhalten haben, zu melden."

Weiter erklärte die EMA, dass sie "nun die verfügbaren Daten zu MIS bewerten wird, um festzustellen, ob die Erkrankung durch den Impfstoff verursacht werden kann, und empfehlen wird, ob Änderungen an den Produktinformationen der Impfstoffe erforderlich sind".

Mehr zum Thema - Spott, Kritik, Morddrohungen: Social-Media-Impfkampagne der Bundesregierung geht daneben.

Desinformation? Lauterbach spricht von "nebenwirkungsfreier Impfung"


14 Aug. 2021 - 17:08 h


Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat es wieder einmal geschafft und mit seinen Äußerungen Twitter polarisiert: Diesmal war der Anlass ein Tweet, dem zufolge eine "Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will". Dafür erntete er scharfe Kritik.

Er kann es nicht lassen: Der SPD-Politiker und Talkshow-Experte Karl Lauterbach fällt immer wieder durch seine öffentlichen Äußerungen zum Thema COVID-19 und Corona-Impfungen auf und durch seine oftmals kryptischen Tweets, die teilweise nicht der Realität entsprechen oder auf "persönlichen Schätzungen" beruhen. So gab Lauterbach beispielsweise während der EM bekannt, dass die UEFA "für den Tod vieler Menschen verantwortlich" sei.

Mehr zum Thema - Querdenker oder Politiker - Wer ist hier die Fake-News-Schleuder?

Jüngstes Beispiel für Lauterbachs fragwürdige Äußerungen: Als der Klimatologen Stefan Rahmstorf auf Twitter rhetorisch fragte, ob sich der Wahlkampf gerade auf die Alternativen "Currywurst retten" oder "Welt retten" zuspitze, empfand es Lauterbach als notwendig, seine Meinung zum Besten zu geben und wieder einmal eine Verbindung zum Thema Corona herzustellen:

"Stimmt. Und zusätzlich geht es darum, weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will, obwohl sie gratis ist und das Leben vieler anderer retten kann. Daher bin ich pessimistisch, was freiwillige Opfer für den Klimaschutz betrifft."

Abgesehen von der Tatsache, dass die Impfung nicht wirklich gratis ist, sondern im Endeffekt vom Steuerzahler bezahlt wurde, lässt sich anhand der Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts leicht überprüfen, dass die Corona-Impfungen alles andere als nebenwirkungsfrei sind. Daraufhin erntete Lauterbach einige Kritik:

Nach knapp 75 Millionen verabreichten Impfdosen gab es nach einem Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts neben den für Impfungen üblichen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit in den ersten Tagen nach der Impfung mehr als 10.000 Fälle von schweren Nebenwirkungen, die teilweise im Krankenhaus behandelt werden mussten und in einigen Fällen zu bleibenden Schäden oder sogar zum Tod führten. Bei diesen Fällen soll es sich erst einmal um "Verdachtsfälle" handeln, wie die offiziellen Stellen und auch "Faktenchecker" immer wieder betonen.

Bekannt ist jedoch, dass der AstraZeneca-Impfstoff zu mehreren Todesfällen durch Thrombosen führte und dass beim BioNTech/Pfizer-Impfstoff das Risiko besteht, eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Perikarditis zu erleiden. Erst kürzlich wurde zudem bekannt, dass der BioNTech/Pfizer-Impfstoff eine Form der Augenentzündung hervorrufen kann. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA gab darüber hinaus kürzlich bekannt, dass sie drei neuen mögliche Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna, darunter Nierenversagen und allergische Hautreaktionen, auf den Grund gehen will.

Und dabei handelt es sich nur um die offiziell gemeldeten Impfnebenwirkungen. Einige Pathologen gehen jedoch von einer möglicherweise hohen Dunkelziffer an Impftoten aus und fordern daher mehr Obduktionen bei Todesfällen, die nach der Impfung auftraten. Angesichts dessen ist es wenig erstaunlich, dass Lauterbach für seinen Tweet scharf kritisiert wurde. Ein Nutzer schrieb beispielsweise:

"Nebenwirkungsfrei - allein dafür müsste er zurücktreten."

"Als Politiker getarnter Hysteriker": Schweizer Publikation nimmt sich Lauterbach zur Brust

21. Juli 2021 - 13:40 h

Die Bekanntheit Karl Lauterbachs als mutmaßlicher "Corona-Experte" hat längst die Grenzen Deutschlands passiert. So ist man in der Zwischenzeit auch in der Schweiz auf den SPD-Politiker und Gesundheitsökonomen aufmerksam geworden. Nun widmete sich das Online-Medium Die Ostschweiz dem "Phänomen" Lauterbach.

In Deutschland ist der SPD-Politiker und Gesundheitsökonom aus der Corona-Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Wenn es um die Gefahren von COVID-19 geht, ist seine Präsenz seit gut anderthalb Jahren fester Bestandteil in sämtlichen Polit-Talkshows des Landes. Hinzu kommt die Unermüdlichkeit, mit der er das Kurznachrichtenmedium Twitter nutzt, um als ambitionierter Mahner und Warner in Sachen Corona seine Botschaften unters Volk zu bringen.

Kein Wunder also, dass längst auch das Ausland auf das "Phänomen" Lauterbach aufmerksam geworden ist - zumindest das deutschsprachige. So etwa die Schweizer, denen man, um ein charmantes Vorurteil zu bedienen, eine eher gelassene, aber nicht minder rationale Sicht auf die Irrungen und Wirrungen des Lebens nachsagt.

Am Montag widmete sich dann die Online-Publikation dieostschweiz.ch dem "Phänomen Lauterbach", einem demzufolge als Politiker getarnten "Hysteriker". Damit ist der Ton für den Außenblick auf den SPD-Politiker gesetzt.

Was für Deutschland gilt, gilt ebenso für die Schweiz: Seit über einem Jahr drehen sich gefühlt sämtliche Polit-Talkshows um das Thema "Corona"; und da ist Lauterbach nach Ansicht des Autors Stefan Millius geradezu eine Idealbesetzung, denn Lauterbach, so ist sich der Chefredakteur von Die Ostschweiz sicher:

"Lauterbach ist der fleischgewordene Unfall auf der Autobahn."

Den Zuschauer gruselt es, und doch fühlt er sich angezogen von dem, was sich vor den eigenen Augen abspielt, so die mutmaßliche Logik hinter der Talkshow-Präsenz des 58-Jährigen. Und noch eine weitere Logik der quotenhungrigen Medien wird von Lauterbach demnach allzu virtuos bedient: die offenkundig unstillbare Faszination, die von Tragik und Apokalypse ausgeht. Die von Millius diagnostizierte Corona-Hysterie sei hierfür ein aktuelles Beispiel.

Lauterbach wiederum ist nach dieser Lesart "das Sinnbild der laufenden Hysterie", denn "es ist völlig egal, wie stark die Panik sonst bereits herbeigeschrieben" werde, "Lauterbach setzt immer noch einen drauf".

"Bei ihm ist alles immer einige Runden schlimmer, verhängnisvoller, dramatischer. So etwas wie Entspannung kennt er nicht, mehr noch: Sie versetzt ihn in Aufregung."

Besorgniserregend sei dabei, dass Lauterbach seine "innere Paranoia" nicht mit sich ausmache, sondern, aus nicht minder pathologischen Gründen, geradezu gezwungen sei, sie anderen aufzudrängen - "wie in einem Fieberrausch".

Aus dieser Perspektive betrachtet, sei "Corona" für das SPD-Mitglied, dem bislang keine höheren politischen Weihen zuteilwurden, geradezu ein Geschenk des Himmels und ebenso selbstverständlich wie zwingend "eine Mischung aus Ebola, spanischer Grippe und der Pest. Von Anfang an".

"Jede bloße Idee einer Mutation, die das Ganze steigern könnte, ist sein Lebenselixier. Er fasst es gar nicht, dass sich immer noch Menschen an der freien Luft bewegen, und wenn sie es ohne Maske tun, sind sie für ihn eine Art Serienmörder."

Dabei macht Lauterbach nach Ansicht des Autors kein großes Federlesen um die Substanz seiner Einlassungen und Mutmaßungen. Das muss er auch nicht, denn zu kurz ist das Gedächtnis des modernen Medienrezipienten und zu flink der Berufspolitiker, wenn es um das Streuen neuer Interpretationen und einseitiger Informationen geht. Lauterbach "hüpft einfach zum nächsten Schauplatz des sicheren Untergangs der Menschheit" und bleibt so Herr über das eigene Corona-Narrativ.

"Lauterbach wartet gar nicht erst darauf, bis er und seine apokalyptischen Weissagungen widerlegt werden. Er ist dann bereits wieder einen Kilometer weiter."

Das Universum des fünffachen Vaters gleiche dabei einer Mischung aus dem apokalyptischen Serienhit "The Walking Dead" und dem Filmklassiker "Planet der Affen". "Zerstörung, Verwüstung und der allgegenwärtige Tod sind das Markenzeichen unserer Zeit für ihn." Auch wenn dabei die Sorge vor dem immer unmittelbar bevorstehenden Untergang der Menschheit und dem Schicksal der Kinder mutmaßlich stets die Grundlage seines inneren Antriebes bilden.

Chefredakteur Millius argumentiert:

"Würde ein impfkritischer Mensch ein einziges Mal mit dem verbalen Instrumentarium von Lauterbach um sich schlagen, würde es umgehend heißen: Da spricht ein Verrückter."

Nachdenklich stimmt es den Autor des Ostschweiz-Artikels, dass Lauterbach trotz seiner zur Expertise stilisierten Hysterie - oder womöglich vielmehr aufgrund dessen - "bei einem großen Teil der Deutschen einen seltsam anmutenden Artenschutz" genieße und gar als "Experte" gehandelt werde.

"Denn nichts verkauft sich besser als die Verkündigung größten Unheils. Und keiner verkündet dieses so entschieden wie Lauterbach."

Vor allem in den sozialen Medien ließe man Lauterbach nicht alles durchgehen, "gleichzeitig huldigen ihm aber auch Massen von Menschen als eine Art Messias, der sie vor dem Jüngsten Gericht bewahrt".

Eine ganz andere Frage sei es, ob Lauterbach von Politik und Medien tatsächlich als Fachmann ernst genommen werde, doch das sei eben kein Widerspruch zu seiner flächendeckenden Präsenz in Funk und Fernsehen.

"So gut wie nichts von dem, was er mit beschwörend-irrem Blick von sich gibt, tritt dann auch ein. Das müsste inzwischen jedem aufgefallen sein, seinem Marktwert tut es aber keinen Abbruch."

Im weiteren Verlauf des Artikels nimmt Millius Bezug auf einen offenen Brief, den 37 Ärzte Ende März an die Adresse Lauterbachs formulierten und in dem sie dessen fehlende Trennung seines politischen Mandats und seiner Berufszulassung als Arzt kritisierten.

In dem offenen Brief heißt es:

"Immer wieder treten Sie mit extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen auf. Dabei nehmen Sie zumindest billigend in Kauf, in der Bevölkerung den Irrtum auszulösen, Ihre Äußerungen gründeten auf Ihrer ärztlichen Kompetenz oder auf ärztlicher Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl."

"Der Mann verbreitet kein Wissen, sondern nackte Angst", lautet die Zusammenfassung im Meinungsartikel der Online-Publikation Ostschweiz. Das Medien-Phänomen Lauterbach lasse sich letztendlich dadurch erklären, dass er Emotionen auslöse. Hinzu käme, dass er vermutlich sogar selbst glaube, was er sagt, und zwar "selbst wenn eine gehörige Portion Selbstzweck dabei ist".

Anfang Juli gab Lauterbach zu Protokoll, dass das Amt des Gesundheitsministers "nach wie vor sehr reizvoll" sei. Er sei zudem "recht zuversichtlich, dass mich diese Aufgabe nicht überfordern würde". Der Logik des Autors folgend, stellt sich jedoch die Frage, ob nicht umgekehrt die Bevölkerung überfordert wäre.

"Er sieht sich selbst als nächsten Gesundheitsminister, aber auch das vermutlich nur, weil er als Kanzler nun wirklich selbst dem größten Fan ein bisschen zu viel wäre."

Doch auch ob der Politiker tatsächlich mit einem Ministeramt für seine schon über anderthalb Jahre währenden Einlassungen zur COVID-19-Pandemie belohnt wird, steht aufgrund des Phänomens Lauterbach folglich auf einem völlig anderen Blatt.

Dass Lauterbach seine "Expertise" nicht als Landsmann in der Schweiz unters Volk bringt, lässt den Autor zumindest etwas aufatmen. So wirke die eigene Corona-Taskforce "neben Lauterbach wie ein Hort der reinen Vernunft und Zurückhaltung".

"Nicht, dass es das besser macht. Aber manchmal muss man ja die Hoffnung auch aus kleinen Dingen schöpfen."

Karl Lauterbach will Gesundheitsminister werden

08 Juli 2021 - 16:28 h

Wie der SPD-Politiker Karl Lauterbach im Interview mit dem Spiegel erklärte, fände er das Amt des Gesundheitsministers "sehr reizvoll". Er sei zudem "recht zuversichtlich", dass ihn diese Aufgabe "nicht überfordern würde".

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat Interesse an einem Kabinettsposten in der Bundesregierung bekundet. Gegenüber dem Spiegel erklärte er: "Das Amt des Gesundheitsministers finde ich nach wie vor reizvoll". Er sei zudem "recht zuversichtlich", dass ihn diese Aufgabe "nicht überfordern würde". Er hoffe, dass die SPD bei den Bundestagswahlen im Herbst so gut abschneiden werde, dass man endlich wieder das Gesundheitsministerium besetzen könne.

Da Lauterbach in Nordrhein-Westfalen nur auf Platz 23 der Liste für die Bundestagswahl gewählt wurde, müsste er für den Wiedereinzug in den Bundestag wahrscheinlich seinen Wahlkreis in Leverkusen und Köln direkt gewinnen. Diesbezüglich sagte er, er hätte "einen besseren Listenplatz nicht abgelehnt":

"Ich bilde mir ein, dass ich bei den Mitgliedern der SPD sehr beliebt bin. Dass es ein paar Funktionäre gibt, die bei der Aufstellung der Listen zuerst sich selbst berücksichtigen, war leider schon immer so."

Der SPD-Politiker hatte sich 2019 mit Nina Scheer um den SPD-Parteivorsitz beworben und sich damals für ein vorzeitiges Ende der Großen Koalition eingesetzt. Mittlerweile ist er jedoch der Meinung, dass es "ein Segen" sei, dass es nicht soweit gekommen ist, denn die Groko habe "die Pandemie wirklich gut bewältigt":

"Mit jeder anderen Regierung hätte es viel mehr Tote gegeben."

Lauterbach erklärte ebenfalls, dass er wegen seiner Äußerungen zur Corona-Politik seit dem Herbst massiv angefeindet werde und "Hassbriefe und Drohmails" bekomme. Insbesondere nach Verabschiedung des ersten Infektionsschutzgesetzes kamen immer mehr Drohungen:

"Es ist eine kleine Gruppe in der Bevölkerung, die sich im Netz radikalisiert hat und sehr aggressiv auf mich reagiert. Die auf mich zukommen, sich vor mir aufbauen, mich beschimpfen und beleidigen und mich ohne Schutz sicher auch zumindest körperlich bedrohen würden."

Obwohl seine Kölner Privatadresse im Melderegister gesperrt sei, wäre sie im Netz veröffentlicht worden. Zudem hätten Protestierende Gegenstände und Farbbeutel gegen sein Wohnhaus geworfen. Lauterbach zufolge müsse er seine Unternehmungen besser planen, da er "ohne Personenschützer jetzt gar nichts mehr machen" dürfe.

Mehr zum Thema - Der omnipräsente "Experte": Gebt Lauterbach endlich Kontra!
(Copyright © 2021 by rt.de)
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Belegung der Krankenhäuser in Österreich

17. Sept. 2021 - 11.35 h - DD6NT 

"In Österreichs Krankenhäusern zeigen die aktuellen Zahlen über die Belegung der Betten mit Corona-Patienten, dass derzeitig vielerorts etwa 89% der Corona-Patienten, bereits in der Vergangenheit gegen Corona vollständig geimpft wurden. Man ist erstaunt, dass jetzt aber trotzdem so viele Patienten mit einer Corona-Erkrankung [Neuansteckung] in den Kranken-häusern liegen. Im Gegensatz dazu sind aber nur 11% der Betten mit Ungeimpften, ohne Corona-Symptome belegt. Diese Menschen verfügen mit hoher Wahr-scheinlichkeit, wohl über ein sehr gutes eigenes Immunsystem".

(Copyright © 2021 by Nachrichten-Archiv DD6NT)

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