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Gestern Abend sprengte die Polizei in der Münchener Innenstadt - eine illegale Gruppen-Versammlung.

-  -  -  Die Schildbürger lassen grüßen!  -  -  - 

Demonstration in München aufgelöst

Die Polizei sprengte gestern Abend in der Münchener Innenstadt eine nicht genehmigte, illegale Versammlung von einer winzigen Minderheit einer enthemmten Gruppe demonstrierender Spaziergänger. Unter den Demonstranten der ungenehmigten Versammlung, "dieser winzigen Minderheit der Hasserfüllten, die sonst auch mit Fackelmärschen, mit Gewalt und Morddrohungen uns alle angreifen" (Wortschatz des Bundeskanzlers, Olaf Scholz), befanden sich "ungeimpfte Querdenker, Impfgegner, Rechtsradikale, Neonazis und Impfverweigerer" (Wortschatz der Lügenpresse - ARD u. ZDF). Mehreren Hundertschaften der Münchener Bereitschaftspolizei, ist es dann nach einigen Stunden gelungen "mit allen Mitteln unseres demokratischen Rechtsstaates entgegenzutreten" (Wortschatz des Bundeskanzlers, Olaf Scholz) und mit Knüppeln und Pfefferspray und durch die Unterstützung von 7 Wasserwerfern, in der Innenstadt, in der Nähe des Münchener Hauptbahnhofs für Ruhe zu sorgen und die Versammlung der Gruppe aufzulösen. Die Demonstranten waren verbotenerweise, ohne Masken und mit viel zu wenig Abstand untereinander unterwegs gewesen. Die illegale, unangemeldete Versammlung bestand aus 2 Personen (Vater und Sohn), die in einem nahegelegenen Aldi-Supermarkt ihre Wochenendeinkäufe getätigt hatten und mit vollen Tüten, bereits auf dem Weg nach Hause waren.

(Quelle der Meldung unbekannt)
·
Ein kleiner Tipp -
Leute, - wenn ihr einen "Spaziergang" macht,
nehmt euch Taucherbrillen, Schwimmbrillen
bzw. andere Schutzbrillen aus dem Baumarkt
mit. Da können sie sich ihr Pfefferspray dann
sonst wo hinstecken.
 
(DD6NT)
· 

Umfrage-Hammer:

Fast jeder Dritte hat Verständnis für Corona-Demos
Exklusive Meinungsumfrage für reitschuster.de
VERÖFFENTLICHT AM 10. Jan 2022

Es ist eine kleine, radikale Minderheit, die sich gegen die Corona-Maßnahmen auflehnt - diesen Tenor verbreiten Politik und Medien in Dauerschleife.

Der neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei seiner Regierungserklärung am 15. Dezember 2021 vor dem Bundestag: „Wir werden es uns nicht gefallen lassen, dass eine winzige Minderheit von enthemmten Extremisten versucht, unserer gesamten Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen. Dieser winzigen Minderheit der Hasserfüllten, die mit Fackelmärschen, mit Gewalt und Morddrohungen uns alle angreift, werden wir mit allen Mitteln unseres demokratischen Rechtsstaats entgegentreten. Unsere Demokratie ist eine wehrhafte Demokratie."

Faktisch erklärte der Kanzler damit den Menschen, die er als „winzige Minderheit" bezeichnete, den Krieg.

Ich wollte deshalb wissen: Wie klein ist diese Minderheit wirklich? Um der Frage auf den Grund zu gehen, gab ich bei dem Meinungsforschungsinstitut INSA eine repräsentative Umfrage in Auftrag. 2.107 Menschen aus Deutschland ab 18 Jahren wurde folgende Frage online oder per Telefon gestellt:

„Wie stehen Sie zu folgender Aussage? Ich habe Verständnis für die Spaziergänger, die damit ihre Kritik an der aktuellen Corona-Politik zeigen wollen."

Das Ergebnis ist wie ein Paukenschlag: Während Medien und Politik den Eindruck vermitteln, nur eine verschwindend kleine Minderheit der Menschen habe Verständnis für die Demonstranten gegen die Corona-Politik, trifft das laut Umfrage für 29 Prozent zu - also für fast jeden dritten.

Zwar sagt eine deutliche Mehrheit von 55 Prozent, sie habe kein Verständnis für die so genannten „Spaziergänge". Aber umgekehrt kann man sagen: 45 Prozent beteiligen sich nicht an der Verurteilung der Demonstranten, wenn man diejenigen mit einrechnet, die keine Angaben machten oder mit „weiß nicht" antworteten. Das Ergebnis zeigt auch: Deutschland ist entgegen der Beteuerung von Kanzler Scholz gespalten. Zumindest beim Thema Corona.

Dass 29 Prozent explizit Verständnis äußern, ist eine große Überraschung. Umso mehr, als zu so einem Eingeständnis durchaus schon Mut gehört. Zum Vergleich: Die SPD kam bei der Bundestagswahl auf 25,7 Prozent der Wähler. Rechnet man das über die Wahlbeteiligung auf den Anteil der SPD-Wähler an den Stimmberechtigten herunter (also ohne Ausländer), kommt man auf 19,5 Prozent. Geht man von 70 Millionen erwachsenen Einwohnern in Deutschland aus, haben der Umfrage zufolge rund 20 Millionen Erwachsene Verständnis für die Proteste - während bei der Bundestagswahl 2021 nur knapp 12 Millionen SPD wählten. Insofern sind die Scholz-Worte von der „winzigen Minderheit von enthemmten Extremisten" an Realitätsverlust und Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Würden Ihnen die öffentlich-rechtlichen Sender eine solche Umfrage präsentieren (wobei sie eine solche ja nicht einmal in Auftrag geben - aus ihrer Sicht bestimmt aus gutem Grund), würden sie einen Text darüber komplett umgekehrt aufmachen als ich: „Deutliche Mehrheit der Deutschen hat kein Verständnis für Corona-Demos", wäre wohl der Aufmacher. Und auch der Dreh des gesamten Beitrags. Faktisch wäre das zwar richtig. Aber in meinen Augen dennoch eine Irreführung der Leser. Denn wenn Medien und Politik ständig den Eindruck erwecken, es sei nur eine „winzige Minderheit", die auf die Straße gehe, und die sei völlig isoliert, weil kaum jemand in der Bevölkerung Verständnis hat, so zeigt das Ergebnis der Umfrage genau das Gegenteil: Wenn weitaus mehr Menschen Verständnis für die Proteste haben als SPD wählen, kann man sie nicht mehr marginalisieren und als „winzige Minderheit der Hasserfüllten" abtun. Das Ergebnis dieser Umfrage ist eine Ohrfeige für Scholz, die großen Parteien und die großen Medien. Für Leute wie Spiegel-Autor Sascha Lobo, der die Proteste als „Denkpest" bezeichnet. Und es zeigt, wie sehr die Union auf einem Irrweg ist, wenn sie die Regierung stramm unterstützt bei ihrem Corona-Kurs und sogar noch härtere Maßnahmen fordert.

Die detaillierten Ergebnisse dieser Umfrage können Sie unter dem folgenden "Link" lesen.

>>>Link<<<

(Copyright © 2022 by Reitschuster.de)

Bild: Kritik an den Corona-Maßnahmen als Pest bzw. die Demonstranten als Menschen, die Pest verbreiten. Im Spiegel.

Foto: Copyright © by Der Spiegel-Network

Ich hätte gedacht, es gehört zum Konsens der Zivilisation, in Anbetracht der #Pestpogrome solche verbalen Atombomben nicht mehr zu zünden.


Aber die "Guten" dürfen alles.

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Öffentlich-Rechtliche Empfohlen, Medien, Neu, SWR, Top-Thema
Vernichtende Kritik:

Der nächste SWR-Mitarbeiter packt aus
„Ich bin Martin Ruthenberg und ich bin fassungslos vor Wut"
12.01.2022 - Von Alexander Wallasch

Es ist nicht das erste Mal, dass beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk einem Mitarbeiter die tendenziöse Berichterstattung so zur Belastung wird, dass er auspackt. Große Aufmerksamkeit bekam Ole Skambraks, der 12 Jahre lang beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig war. Er hatte dem SWR Anfang Oktober vorgeworfen, nicht ausgewogen über die Pandemie zu berichten. Skambraks ist mittlerweile entlassen worden.

Die Begründung für diese Entlassung hatte einen dissonanten Grundklang: Nicht seine Kritik sei der Grund, sondern das „zerstörte Vertrauensverhältnis". Eine Sprecherin des SWR kommentierte damals: „Jeder im SWR darf sich frei äußern. Grenzen sind dann erreicht, wenn es nicht um Meinungsäußerung geht, sondern um die gezielte Diskreditierung des Unternehmens und der Kollegen."

Wir erwähnen das hier, weil man Skambraks zwar beim Zwangsgebührensender entlassen, aber doch nicht mundtot machen konnte. Aktuell berichtet der ehemalige SWR-Mitarbeiter auf einem Blog über einen weiteren SWR-Kollegen, der jetzt ebenfalls den Mut aufbrachte, seinem Gewissen zu folgen.

Was ist da los im Sender? Besagter Kollege von Skambraks twitterte am 10. Januar: „Ich bin fassungslos wütend über die Berichterstattung des SWR, meines Arbeitgebers! Alles Weitere hier:", es folgt an der Stelle ein Verweis zu einem Link einer 15-minütigen Sprachnachricht, hinterlegt bei magentacloud.de.

Der SWR-Mitarbeiter beginnt zu erzählen: „Heute ist Sonntag, der 9. Januar 2022. Ich bin Martin Ruthenberg und ich bin fassungslos vor Wut."

Ruthenberg weist vorab darauf hin, dass er so aufgebracht ist, dass es „Tonsprünge" in der Aufzeichnung geben könnte, wo er vielleicht abbrechen musste, um sich neu zu sammeln. Das sei aber seiner Wut geschuldet.

Martin Ruthenberg ist ein alter Hase, der schon seit Anfang der 1990er Jahre beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig ist. Ole Skambraks hatte in seinem Bericht Auszüge aus einer Email von Ruthenberg an ihn veröffentlicht, wo der ihm schon bei dessen öffentlicher Empörung Beifall spendete. Nun folgt also Ruthenberg selbst mit einer schwergewichtigen Anklage gegen den SWR.

Er sei arbeitsunfähig seit Ende Oktober. Den Zuhörern stellt sich Ruthenberg als Moderator klassischer Musiksendungen und als Nachrichtensprecher vor. Das seien seine Haupttätigkeiten. Als Nachrichtensprecher zuletzt vor allem für SWR2 und SWR aktuell.

Ruthenberg berichtet, dass er am Vortag auf einer Demonstration „hier in Freiburg" war. 6.000 Teilnehmer wären dort gewesen.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hatte gegenüber der „Rheinischen Post" und mit Blick auf diese Demonstration dazu aufgerufen, sich von Extremisten zu distanzieren: „Ich appelliere an die friedlich gesinnten Demonstrations-Teilnehmer: Distanzieren Sie sich unmissverständlich von geistigen Brandstiftern, von Extremisten, die ihr eigenes Süppchen kochen, ja sogar zur Gewaltausübung bereit sind."

Übrigens, Christine Strobl, Ehefrau des Innenministers und Tochter von Wolfgang Schäuble (CDU), war lange Jahre Fernsehfilmchefin beim SWR und ist heute Programmdirektorin beim ARD.

Ich bin kein Spalter


Aber zurück zu Ruthenberg: „Was mich so wütend macht, ist, wie mein Arbeitgeber darüber berichtet hat." Die Moderatorin hätte die Demonstranten als „Spalter" bezeichnet. Dagegen verwahrt sich Ruthenberg, er sei kein Spalter, er fühle sich von diesem Anwurf sogar „diffamiert, ausgegrenzt". Er hätte keine einzige Person gesehen, die „auch nur eine Tendenz von Spalten wollen" gezeigt hätte.

„Das waren alles sehr friedliche, sehr liebevolle Menschen." Und der SWR-Moderator und Nachrichtensprecher hält, was da passiert, schon lange nicht mehr für eine Ausnahmeerscheinung, es sei sogar die Regel geworden.

Ruthenberg ist etwas über 60 Jahre alt, so stellt er sich vor. Er sei sich sicher, dass ihn, wäre er jünger, diese Erfahrung mit „hoher Wahrscheinlichkeit" radikalisiert hätte.

Ruthenberg distanziert sich aber von jeder Form von Radikalität, Gewalt oder Feindlichkeit. Er berichtet weiter, dass er nebenberuflich als Therapeut tätig sei.

Tatsächlich hat der SWR-Mitarbeiter über seine Empörung hinaus eine Botschaft zum Thema Gesundheit. So erzählt er, er hätte gelernt, dass es ihm und anderen Menschen mehr hilft, „wenn ich Krankheiten nicht als Funktionsstörungen, sondern als Entwicklungsprozesse betrachte".

Dieser Ansatz von Ruthenberg erinnert den einen oder anderen spontan sicher an einen Bestseller der 1980er Jahre, der unter dem Titel „Krankheit als Weg" sehr populär wurde.

„Ich betrachte unseren Planeten als ein großes lebendiges System", erzählt Ruthenberg. Er selbst betrachtet sich als „als Teil eines größeren lebendigen Systems".

Bei Ruthenberg steht also die Wut über die tendenziöse Berichterstattung des SWR einer gereiften inneren Haltung gegenüber, insbesondere, was den Blick auf die Pandemie und den Umgang damit betrifft. Hier könnte ein Risiko bestehen, dass seine Kritik an der Berichterstattung insgesamt verwässert wird.

Es stimmt was nicht mit dem Planeten


Aber Martin Ruthenberg weiß sehr genau mit Sprache umzugehen. Er spinnt seine Fäden so, dass man, was ihn auf unterschiedlichen Ebenen bewegt, durchaus noch auseinanderhalten kann. Nichtsdestotrotz ist sein gesundheitlicher Ansatz in Kombination mit der fundamentalen Kritik am SWR eine zweite Hausnummer.

„Als das mit Corona losging, war mir sofort klar, dass Corona, diese Krankheit, wiederum nur das Symptom dafür ist, dass mit diesem Planeten was nicht stimmt und dass es im Kern, was uns Menschen betrifft, um das Thema Angst geht."

Es folgt eine kurze Abhandlung über die Mechanismen von Angst und Wut. Über „Wut als Teil unserer Lebenskraft". Aber Martin Ruthenberg findet mühelos den Weg wieder zurück zum Demo-Geschehen: Wut könne man nicht einfach wegmachen. Aber man kann, so der SWR-Mitarbeiter, die Wut konstruktiv lenken, indem man demonstrieren geht. Das wäre so eine Möglichkeit. Den Demonstranten sei es gelungen, ihre Wut in konstruktiver Weise zu integrieren „und das unterscheidet sie möglicherweise von vielen anderen in unserer Gesellschaft", lobt er die Spaziergänger.

Dem Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn hingegen attestiert er einen Angriffsmodus. Der nämlich hätte in einer SWR-aktuell-Nachrichtensendung die Demonstranten als „Spalter" verkaufen wollen. Der Oberbürgermeister (parteilos) hätte von einem Plakat auf dieser Demo gesprochen, „das Parallelen zieht zu den Medizinern in der Nazi-Diktatur".

Er selbst hätte aber kein einziges solches Plakat wahrgenommen. Dann erzählt Ruthenberg einen schockierenden Teil seiner Familiengeschichte: Sein Großvater wurde aufgrund seiner politischen Ansichten von den Nazis totgespritzt.

Der dreiminütige Beitrag auf SWR-aktuell mache, so Ruthenberg, „in exemplarischer Weise deutlich, wie Medien und Politiker seit dem Beginn der Corona-Krise funktionieren".

Und weiter: Es spräche vieles dafür, „dass hier international agierende Netzwerke so genannter Spin-Doktoren ihre Hände im Spiel haben. Das sind Public-Relations-Werbefachleute, die sehr genau wissen, wie sie die öffentliche Meinung lenken können. Wie genau diese Zusammenhänge sind, dass werden wir erst herausfinden können, wenn wir diese Krise bewältigt haben".

Corona-Leugner verzweifelt gesucht


Martin Ruthenberg hat, so sagt er, in den gesamten letzten Jahren keinen einzigen Menschen getroffen, der Corona geleugnet hätte: „Der Begriff Corona-Leugner ist ein Kampfbegriff, den die Medien in unserer Gesellschaft salonfähig gemacht haben."

Er selbst leugne nicht, dass Menschen an Corona gestorben sind, aber er glaube, dass Corona nicht so gefährlich sei, wie es den Anschein hätte. Die wissenschaftliche Lage zu allen Fragen, die Corona betreffen, sei keineswegs so eindeutig, wie die Medien sie darstellen.

Nach dem Großvater von Ruthenberg und dessen schlimmen Schicksal erfahren wir auch etwas über Ruthenbergs Vater: „Ich bin durch die harte Denkschule meines inzwischen 92-jährigen Vaters gegangen." Der sei Mathematiker und Physiker, der bis ins hohe Alter an Zahlenräumen geforscht hätte. Ruthenberg selbst hätte in den „Tiefen des Internets" herausgefunden, dass der wissenschaftliche Diskurs zu Corona immer noch geführt wird.

Über sich selbst sagt Ruthenberg, er hätte immer wieder gehört, dass seine Stimme (als Nachrichtensprecher) beruhigend wirken würde. Er sei ja nicht für den Inhalt der Nachrichten selbst verantwortlich gewesen, aber er hätte immer versucht, „zumindest über die Stimme den Menschen etwas von der mehr oder weniger bewussten oder unbewussten Angst zu nehmen".

Das mag ganz sicher ein ehrenwerter Ansatz sein, aber will man das wirklich? Von einem Nachrichtensprecher schlechte Nachrichten - möglicherweise sogar falsche oder verdrehte Nachrichten mit beruhigender Stimme vorgetragen bekommen?
Auch das mag wiederum der eine oder andere bereits als übergriffig empfinden.

Ruthenberg berichtet abschließend auch davon, dass er nach der Kündigung seines hier eingangs erwähnten SWR-Kollegen Ole Skambraks einen Brief an den Intendanten und die Geschäftsleitung geschrieben hatte mit der Bitte, die Kündigung zurückzunehmen und „einen angstfreien Diskurs über das Thema ausgewogene Berichterstattung einzuleiten".

Seitdem sei er arbeitsunfähig, so Ruthenberg.

Skambraks sei gekündigt worden, weil der das Vertrauensverhältnis zerrüttet hätte. Ruthenberg fragt sich nun seinerseits, ob er nicht dem SWR kündigen sollte, weil die ihm gegenüber das Vertrauensverhältnis zerrüttet hätten.

Er endet mit einer Erwähnung seiner Webseite, über die er erreichbar wäre.

Martin Ruthenbergs Entscheidung an die Öffentlichkeit zu gehen, war sehr mutig.
Seine Zuhörer müssen drei Dinge versuchen, auseinanderzuhalten: Da ist zum einen die fundamentale Kritik am SWR. Dann Ruthenbergs Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Pandemie. Und drittens ein philosophisches Denkgebäude, welches Martin Ruthenberg quasi als Meta-Ebene über seine anklagende Rede gelegt hat.

Darunter kommt das eigentliche Anliegen, nämlich die Kritik an der Berichterstattung des SWR möglicherweise etwas zu kurz. Es bleibt also spannend, was der Moderator und Nachrichtensprecher des SWR in Zukunft noch alles zu erzählen haben könnte.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig - zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn", den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann), schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten."

Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster".

(Copyright © 2022 by reitschuster.de)

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Wagenknecht zu "2G Plus" im Bundestag: "Epidemiologisch unsinnig und offenkundig verfassungswidrig"

12 Jan. 2022 10:47 Uhr

Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat die neuen Corona-Maßnahmen im Bundestag als "epidemiologisch unsinnig" bezeichnet. Ungeimpften Abgeordneten den Zugang zum Plenarsaal zu verbieten, sei eine Aussperrung und "offenkundig verfassungswidrig". Link

"Probleme mit der Immunreaktion" - EMA warnt vor zu häufigen Booster-Impfungen

12 Jan. 2022 10:00 Uhr

Ein kurzer Abstand von nur vier Monaten zwischen COVID-19-Impfungen könnte zu einer Überlastung des menschlichen Immunsystems führen. Dies hat der EMA-Direktor für Impfstrategien Marco Cavaleri erklärt. Link

Statistisches Bundesamt meldet höchste Übersterblichkeit seit 1946

12 Jan. 2022 06:30 Uhr

In einer vorläufigen Sonderauswertung der Sterbefallzahlen für das vergangene Jahr 2021 teilt das Statistische Bundesamt eine Übersterblichkeit von rund acht Prozent mit, der höchste Wert seit über 75 Jahren. Link

Pseudo-Antifaschistischer Irrsinn in Leipzig: Maskierte verprügeln wahllos Menschen

11 Jan. 2022 18:32 Uhr

Am Montagabend ist es in Leipzig zu Übergriffen und Pöbeleien gegen protestierende Corona-Maßnahmenskeptiker, aber auch gegen völlig unbeteiligte Passanten gekommen. Ein selbsternanntes "antifaschistisches Aktionsbündnis" hat zahlreiche Gegenkundgebungen angemeldet und radikalisiert das linke Spektrum der Leipziger Gesellschaft.

Von Anton Gentzen, Leipzig

Montagabends in der Leipziger Innenstadt unterwegs zu sein, ist derzeit gefährlich. Völlig unabhängig davon, ob man tatsächlich gegen Corona-Maßnahmen protestiert oder sich nur zufällig und aus ganz anderen Gründen "am falschen Ort zur falschen Zeit" wiederfindet. Die sogenannte "Zivilgesellschaft" hat sich hier so sehr radikalisiert, dass sie jeden angreift und anpöbelt, der ihr wie ein Protestierender gegen Corona-Maßnahmen vorkommt. Link

Lafontaine zur Impfpflicht-Debatte: "Die Leute merken ja, dass etwas nicht stimmt"

13.01.2022 - 21:15 h

In der Debatte um die Corona-Impfpflicht hat sich der Linken-Politiker Oskar Lafontaine erneut zu Wort gemeldet: Er glaube nicht, dass eine Impfpflicht durchsetzbar wäre, da unklar sei, wie oft und mit welchem Impfstoff man sich impfen lassen müsse.

In der Debatte um die Einführung einer Impfpflicht hat sich der Linken-Politiker Oskar Lafontaine am Montag während der Landespressekonferenz des Saarlandes zu Wort gemeldet. Zu Beginn der Konferenz wies Lafontaine darauf hin, dass auch die Bevölkerung sich informiere und beispielsweise lese, dass die Impfstoffe nicht das halten, was man sich von ihnen versprochen habe und dass neue Impfstoffe in der Entwicklung seien. In Bezug auf die Impfpflicht stellen sich daher folgende Fragen:

"Mit welchem Impfstoff soll ich mich den impfen lassen? Für welche Altersgruppe gilt das? Wie soll das überhaupt kontrolliert werden? Gibt es ein Impfregister? All diese Fragen sind nicht beantwortet."

Zudem sehe man deutlich, dass sich die ehemaligen Befürworter einer Impfpflicht mittlerweile abseilen. Beispielhaft dafür sei der "härteste aller Corona-Helden", Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der lange Zeit verlangt hatte, eine gesetzliche Impfpflicht einzuführen. Doch nun sei Söder "stark verunsichert", auch weil er viele Fragen selber nicht beantworten könne. Insofern dürfe bezweifelt werden, dass es zu einer Impfpflicht kommt. Seine eigene Haltung sei, dass es dafür keine ausreichende Grundlage auf Basis solider Zahlen gebe. Dies sei ein generelles Problem der Corona-Krise. Daher werden Forderungen nach einer sogenannten Kohortenstudie laut, auch von Vertretern der Ärzteschaft.

"Die Frage ist ja, warum wir nach zwei Jahren Pandemie eine solche Datengrundlage nicht haben."

Es seien "unhaltbare Zustände", dass man zum Beispiel nicht genau sagen könne, wie viele Patienten auf Intensivstationen geimpft oder nicht geimpft sind, so der Linken-Politiker. Auch den Ausschluss Ungeimpfter aus dem öffentlichen Leben sieht Lafontaine kritisch:

"Wir haben ja keine Impfpflicht, wir haben eine Impfnötigung seit vielen Monaten. Es gibt viele Leute die sagen: Ich habe mich nur impfen lassen, um wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen."

Absolut inakzeptabel sei es für ihn, wenn Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie sich nicht impfen lassen wollen. Es sei indiskutabel, was sich da entwickelt habe.

"Die Leute merken ja, dass etwas nicht stimmt", sagte Lafontaine.

Die Bevölkerung würde auch bemerken, wie die Entwicklung im Ausland sei: In Österreich beispielsweise werde diskutiert, ob man von der geplanten Impfpflicht abrücken solle. Lafontaine selbst habe am Anfang geglaubt, dass Impfen eine Möglichkeit sei, um aus der Pandemie herauszukommen, weil er den Argumenten für eine Herdenimmunität geglaubt habe. Damals wusste man noch nicht, wie lange die Impfstoffe wirksam sein würden. Mittlerweile sei man jedoch weiter und wisse, dass vieles nicht zutreffe, was versprochen wurde. Deswegen stelle man sich die Frage, wie oft und mit welchem Impfstoff man sich impfen lassen soll. Die derzeitigen Impfstoffe seien nur auf eine bestimmte Virusvariante ausgelegt. Selbst gegen einen neuen Impfstoff könnten sich in der Zwischenzeit resistente Varianten bilden, so Lafontaine. Stattdessen sei es sinnvoller, die Entwicklung antiviraler Medikamente zu fördern. Link

(Der Link von "rt.de", wurde zensiert und von der deutschen Regierung im Internet gesperrt)

Hauptsache Impfpflicht – Regierung will von Widersprüchen nichts wissen

(Copyright © 2022 by rt-de)

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